Reis und Getreide auf Vorrat für mehrere Gerichte kochen

Landschaftsillustration

Reis, Hirse, Gerste und andere Körner brauchen einige Zeit, bis sie gar sind. An einem hektischen Abend hat kaum jemand Lust, dafür extra den Topf aufzustellen. Deshalb lohnt es sich, gleich eine größere Menge zu kochen und sie für mehrere Gerichte zu verwenden. Man steht nur einmal am Herd und hat dann für Tage eine fertige Grundlage. Das nimmt viel Druck aus dem Alltag.

Am besten kocht man das Korn schlicht, ohne viel Würze. Dann passt es später zu ganz verschiedenen Gerichten, süß wie herzhaft. Lockere Körner lassen sich am nächsten Tag in der Pfanne kurz anbraten oder in eine Suppe geben. Wer Hirse oder Gerste verwendet, kann sie kalt als Salat mit frischem Gemüse anrichten. So schmeckt es jeden Tag ein wenig anders.

Ein Grundstock, viele Möglichkeiten

Am ersten Tag kann der Reis als Beilage zu Gemüse und Sauce auf den Tisch kommen. Am zweiten Tag wird daraus mit Ei und Gemüse eine schnelle Pfanne. Später lässt sich ein Rest mit Milch, Zimt und etwas Obst zu einem süßen Milchreis verarbeiten. Die Grundlage bleibt gleich, nur die Zutaten drumherum ändern sich. Das gibt Abwechslung, ohne dass man viel zusätzlich kochen muss.

Eine Dose mit Deckel eignet sich gut, um das gekochte Korn im Kühlschrank aufzubewahren. Am besten teilt man es gleich auf mehrere kleine Dosen auf. So nimmt man nur so viel heraus, wie man tatsächlich braucht. Wer alles in einer einzigen großen Schüssel lässt, muss jedes Mal das ganze Gefäß öffnen. Das ist unpraktisch und verleitet dazu, alles auf einmal zu essen.

Auch für die Jause im Büro oder unterwegs ist gekochtes Korn nützlich. Gemischt mit Gemüsestücken, Kernen und einer einfachen Sauce aus Öl und Essig wird daraus rasch ein Salat. Dieser lässt sich in einer Dose gut mitnehmen, ohne dass man ihn wärmen muss. So spart man sich die Suche nach etwas Schnellem in der Mittagspause.

Ein wenig Übung braucht es, um die richtige Menge zu treffen. Wer zu viel kocht, findet meist trotzdem noch eine Verwendung für den Rest. Nach ein paar Malen weiß man, wie viel für die geplanten Gerichte reicht. Dann wird das Kochen auf Vorrat zur ruhigen Gewohnheit, die viel Zeit und Mühe spart.