Reste vom Abend als Mittagessen für den nächsten Tag

Landschaftsillustration

Am Abend bleibt oft ein kleiner Rest im Topf oder in der Pfanne. Viele stellen ihn einfach in den Kühlschrank und vergessen ihn dann. Dabei ist genau dieser Rest ein guter Anfang für das Mittagessen am nächsten Tag. Wer beim Kochen schon daran denkt, spart sich morgens die Suche nach einer Idee. So entsteht fast ohne Aufwand ein Essen zum Mitnehmen.

Am einfachsten ist es, gleich beim Kochen etwas mehr zuzubereiten. Diese zusätzliche Portion kommt noch am selben Abend in eine Dose. Wer sie sofort verpackt, muss sich später nicht mehr darum kümmern. Auch was auf der Platte übrig bleibt, lässt sich meist noch gut verwerten. Wichtig ist nur, dass die Menge am Ende zu einer Mahlzeit passt.

Aus dem Rest etwas Neues machen

Nicht jeder Rest schmeckt am nächsten Tag genauso wie am Abend. Gebratenes Gemüse eignet sich gut als Füllung für ein Brot oder ein Fladenbrot. Reis und Nudeln werden mit einem Schuss Sauce und frischen Kräutern zu einer neuen Pfanne. Ein Eintopf kann als Suppe in einem Warmhaltebehälter mitkommen. Kleine Veränderungen machen aus dem Gleichen etwas, das wieder frisch schmeckt.

Schön ist es, wenn die Dose schon am Abend fertig im Kühlschrank steht. Morgens muss man sie dann nur noch in die Tasche stecken. Wer die Dose vorne ins Fach stellt, sieht sie beim Öffnen der Tür sofort. Das verhindert, dass man aus Eile ohne Essen aus dem Haus geht. Ein fester Platz für die Mittagsdose macht die Gewohnheit leichter.

Beim Einpacken lohnt es sich, Feuchtes und Trockenes zu trennen. Sauce kommt in ein kleines Extragefäß, Salat und Brot bleiben getrennt vom Rest. So wird nichts weich, und alles schmeckt frisch, wenn man in der Mittagspause die Dose öffnet. Eine Gabel oder ein Löffel sollte gleich mit in die Tasche. Wer daran nicht denkt, muss später improvisieren.

Mit der Zeit stellt man sich beim Kochen von selbst darauf ein. Man überlegt schon am Herd, was daraus morgen werden könnte. Dieser Blick nach vorn spart Zeit und verhindert, dass Essen im Müll landet. Für kleine Haushalte, in denen ohnehin wenig übrig bleibt, ist er besonders nützlich. Am Ende schmeckt das Mittagessen dann fast wie ein zweites Abendessen.