Beim Schrankcheck gleich notieren, was fehlt

Landschaftsillustration

Wenn man die Vorräte durchsieht, fällt einem meist sofort auf, was fehlt. Kurz danach ist das aber schon wieder vergessen. Im Geschäft steht man dann vor dem Regal und fragt sich, ob noch Mehl oder Zucker da ist. Wer gleich beim Nachsehen mitschreibt, kann diese Unsicherheit vermeiden. Das kostet nur wenige Handgriffe und spart später viel Grübelei.

Am einfachsten geht das mit Zettel und Stift, die in der Speis oder in der Nähe des Schranks liegen. Ein Block mit Magnet am Kühlschrank funktioniert genauso gut. Wichtig ist, dass man nicht erst nach dem Papier suchen muss. Wer alles griffbereit hat, schreibt eher sofort mit. Ein Telefon kann ebenfalls dienen, wenn man die Notizen dort ohnehin gern sammelt.

Nicht nur aufschreiben, was fehlt

Beim Durchsehen zeigt sich auch, was bald verbraucht werden sollte. Angebrochene Packungen wandern nach vorn, damit man sie zuerst verwendet. Alles, was doppelt vorhanden ist, bekommt einen Vermerk, dass man es eine Weile nicht kaufen muss. So entsteht neben der Einkaufsliste auch eine Idee für die nächsten Mahlzeiten. Das Aufschreiben wird zum Teil der Planung.

Es hilft, die Liste nach Gruppen zu ordnen. Trockenwaren stehen zusammen, Gewürze und Öle bilden einen eigenen Block. Frisches kommt erst kurz vor dem Einkauf dazu, wenn man weiß, was man kochen möchte. Mit dieser Ordnung geht man im Geschäft in einem Zug durch und muss nicht ständig zurücklaufen. Das spart Wege und verhindert, dass man etwas übersieht.

Gerade in einem kleinen Haushalt ist dieses Verfahren nützlich. Man kauft in kleinen Mengen und merkt schneller, wenn etwas zur Neige geht. Wer gewohnt ist, während des Kochens zu notieren, hat die Liste schon fast fertig, wenn er das Haus verlässt. Das gibt ein ruhiges Gefühl vor dem Einkauf. Man geht mit einem klaren Plan, statt aufs Geratewohl durch die Gänge zu wandern.

Nach einer Weile wird das Ganze zur Gewohnheit, die kaum noch Aufmerksamkeit braucht. Jeder Blick in den Vorrat endet mit einem kurzen Vermerk, und der Zettel füllt sich fast von selbst. Am Ende bleibt mehr Zeit für das, was Spaß macht, nämlich das Kochen. Ein kleiner Zettel neben dem Schrank kann also überraschend viel bewirken.