Schubladen und Schränke nach dem Gebrauch einräumen

Landschaftsillustration

Wer eine Küche einrichtet, denkt oft zuerst an die Optik. Im Alltag zählt aber vor allem, wie schnell man das Richtige findet. Deshalb lohnt es sich, Schubladen und Schränke nach dem Gebrauch zu ordnen. Was jeden Tag gebraucht wird, sollte am leichtesten erreichbar sein. Alles andere darf weiter hinten oder weiter oben wohnen.

Beginne mit einer kleinen Beobachtung. Achte an einigen Tagen darauf, welche Töpfe, Löffel und Schüsseln du wirklich in die Hand nimmst. Oft sind es überraschend wenige Dinge, die ständig im Einsatz sind. Diese gehören in die Schublade direkt unter der Arbeitsfläche oder in das Fach auf Griffhöhe. So sparst du dir das Bücken und Suchen.

Nähe zur Arbeitsfläche

Dinge, die zusammen benutzt werden, sollten auch zusammen liegen. Der Kochlöffel, der Schäler und das Schneidebrett gehören in die Nähe des Herds und der Arbeitsfläche. Backformen und Rührschüsseln kommen dagegen ganz gut an einen Platz, der nicht täglich gebraucht wird. Diese einfache Regel macht das Kochen flüssiger. Man läuft weniger hin und her und hat die Hände schneller frei.

Auch die Höhe im Schrank spielt eine Rolle. Was man oft braucht, gehört auf Augenhöhe oder knapp darunter. Schwere Töpfe stehen besser unten, weil man sie so sicherer herausheben kann. Selten benutzte Dinge wandern in die oberen Fächer, wo sie nicht im Weg sind. Ein kleiner Tritt hilft, wenn man dort doch einmal hinauf muss.

Trennwände und kleine Einsätze halten die Ordnung in den Schubladen. Besteck, Messer und Küchenhelfer bekommen jeweils ihr eigenes Fach. Dann rutscht beim Öffnen nichts durcheinander, und man greift ohne Nachdenken zum richtigen Stück. Wer sparen möchte, nimmt auch flache Schalen oder Kartons, die man passend zuschneidet. Wichtig ist nur, dass jedes Ding einen festen Platz hat.

Nach einigen Wochen lohnt sich ein prüfender Blick. Manches liegt vielleicht doch am falschen Ort, weil sich die Gewohnheiten geändert haben. Dann genügt es, die Dinge ein Stück zu verschieben. Eine gute Ordnung ist nie ganz fertig, sondern wächst mit dem Alltag mit. So bleibt die Küche ein Ort, an dem das Kochen leichtfällt.